Das Fenster

Goldgelb bricht sich Bahn

Hoffnung im Gepäck

Du bist im Licht

Wir tappen im Dunkeln

Stehst im Licht

Seh dich nicht

Sauge auf dieses kleine Hoffnungslicht

Bist bei mir

Vergisst mich nicht

Deine Umarmung fehlt

Alles von dir fehlt

Lebst

Neue alte Bekannte in deiner Welt

Ein anderes Licht

Angekommen

Getröstet

Geborgen

Geheilt

Am Herzen des Einen

Der auch uns jetzt trägt

So weit wie nötig

Der Wind Tränen trocknet vergeblich

Zeit

Brauche Zeit

Öffne das Fenster mit den bunten Fensterläden

Schiebe den Schleier beiseite

Sternenglanz mich berührt

Vorausgegangen

Ich tanze erstmal nicht

Lieben tut weh

Schwere Schritte in Zeitlupe einen vor den anderen

Mehr geht nicht

Hoffnung pflanzen mit Sternenglanz veredeln

Schweigen

Seufzen

Hände in den Schoß

Ratlos

Machtlos

Schwerelos

Was mach ich nur

Ohne dich

Andere Zeit

Bin nicht vorbereitet

zum plötzlichen Abschied von P.

kämpfst

gegen Mühlen

Stillstand

Monotonie

Gleichgültigkeit

Lieblosigkeit

müde gekämpft

bist nicht allein

auf dem Weg

umkämpft

leidenschaftlich

alles geben

Dein Leben

Dein Lachen

halt es fest

trägt auch dich

bis zum Ziel

lauf

regenbogenbunt

deine Welt gerät ins wanken

aus den Fugen

bis du begreifst es wird alles neu

eine Ahnung nimmt Raum im Herzen

Neuanfang

Aufbruch

Aufbruchsstimmung

kribbeln im Bauch

letzte Zweifel

beiseite schieben

wie den Dunst vom Badezimmerspiegel wischen

alles noch verschwommen

ausmalen

regenbogenbunte Zukunft

eintauschen

gegen

graue Vergangenheit

meiner freundin d. gewidmet

Zwei Handvoll

Komm raus aus deinem Versteck

Bist längst gefunden

Zeig wer du bist

Was du kannst

Deinen Schatz

Zum teilen geboren

Mitteilen

Austeilen

Miteinanderteilen

Verkauf dich nicht unter deinem Wert

Komm raus aus dem Turm

Die Welt wartet auf dein Tun

Nimm ein deinen Platz

In dieser Welt

Er gehört dir

Du fehlst sonst

Bist bedeutend

Nicht erst aus Stroh Gold spinnen

Hältst Gold in den Händen

Beiden Händen

Zwei Handvoll

Mehr als genug

Lass es strahlen

Öffne sie

Der Glanz will raus

Zieh wohin es dich zieht

Dich zieht

Nötig ist

Aus Verstecken locken lassen

Dich

Mich

Uns

Freud und Leid

Glück und Unglück

Freud und Leid

Sommer Winter

Tag und Nacht

geben sich die Hand

lösen sich ab

plötzlich

still und heimlich

mal mit mal ohne Vorahnung

wie Ebbe und Flut

offenbaren was tief drinnen

im Innersten ruht

sich versteckt

bringen ans Licht

Lachen

Tränen

Mensch sein

im Tal

unterwegs

den Schlüssel zum Glück

im Gepäck

hoffen glauben lieben

Wunderbringer

tragen zu jeder Zeit

Unzeit

Unglück

Glück